Software für 3D-Drucker-Reparatur und Plotter-Service

Für Werkstätten, die FDM- und Resin-Drucker, Schneideplotter und Großformatdrucker reparieren: Druckfehler sauber erfasst, Kalibrierwerte im Arbeitsprotokoll, Kostenvoranschlag zur Freigabe vor der Bestellung eines Druckkopfs, Düsen und Thermistoren im Lager, Druckfarmen und Schulen mit vielen Geräten.

ServiceCenterSoft ist ein Programm zur Reparaturverwaltung für 3D-Drucker-Werkstätten — und für alle, die daneben auch Schneideplotter und Großformatdrucker betreuen. FDM-Drucker, Resin-Drucker, Folienplotter und Großformat-Tintenstrahler laufen über ein Annahmeformular, eine Auftragsliste und ein Ersatzteillager. Kalibrierwerte verschwinden nicht im Notizbuch, ein teurer Druckkopf wird nicht ohne Freigabe bestellt, und die passende Düse liegt im Regal. Es läuft im Browser — am Werkstatt-PC und auf dem Handy.

Für wen das gedacht ist

Eine 3D-Drucker-Werkstatt hat eine gemischte Kundschaft. Der Bastler, der seinen Bausatz selbst aufgebaut hat und nach einer Woche Slicer-Experimenten aufgibt. Die Schule oder das FabLab, das zum Schuljahresende fünf gleiche Drucker mit verstopften Düsen und zerkratzten Druckbetten bringt. Die Druckfarm, bei der jeder stehende Drucker verspätete Bestellungen bedeutet. Der Werbetechnik-Betrieb, dessen Schneideplotter die Passermarken nicht mehr trifft und dessen Großformatdrucker Streifen zieht — einen Tag vor der Abgabe.

Die meisten Drucker sind nicht kaputt, sie drucken nur schlecht. Die Ursache kann überall sitzen: Düse, Hotend, Riemen, Schrittmotor, Treiber, Druckbett, Firmware. Umso wichtiger ist, was bei der Annahme und während der Reparatur festgehalten wird.

Wo es typischerweise hakt:

  • der Kunde sagte «druckt schief», und niemand hielt fest, ob Layerversatz, Warping oder Fädenziehen gemeint war;
  • Z-Offset und PID wurden eingestellt, der Drucker kommt nach einem halben Jahr wieder — und die Werte sind weg;
  • der Druckkopf für den Großformatdrucker wurde bestellt, der Kunde sah die Summe und kaufte lieber ein neues Gerät;
  • Düsen 0,4 mm gibt es kistenweise, 0,6 mm und gehärtete keine — und ein Farm-Drucker steht;
  • bei der Ausgabe: «da war eine Glasplatte drauf», «ich hatte eine Spule drin», «der Messerhalter war dabei»;
  • das FabLab fragt, was für fünf Drucker offen ist, und die Summe wird aus Zetteln zusammengesucht.

Annahme: der Druckfehler und alles, was mitkam

Schreiben Sie den Fehler so auf, wie der Kunde ihn beschreibt, aber genau: «Layerversatz bei 30 mm Höhe, immer in Y», «erste Schicht löst sich am Rand», «Extruder klackt bei PETG», «Resin-Druck bleibt am FEP statt an der Plattform», «Plotter schneidet die Folie nicht ganz durch», «Großformat druckt helle Streifen». Das ist schon die halbe Fehlersuche, und die erweiterte Suche findet es im Modus «Text» auch ein Jahr später.

Ein Drucker kommt selten allein: Federstahlplatte oder Glasplatte, eine angebrochene Spule im Extruder, Netzteil, SD-Karte oder USB-Stick, ein Tütchen Ersatzdüsen; beim Plotter Messerhalter und Rollenhalter. Das Feld «Zubehör» wird im Beisein des Kunden ausgefüllt und steht auf dem Auftragsschein, den er unterschreibt: «PEI-Platte, PLA-Spule angebrochen, Netzteil, USB-Stick — ja, Glasplatte — nein». Im Feld «Zustand» landen gesprungene Verkleidungen, ein verzogener Rahmen, ausgehärtetes Resin auf dem Deckel.

Modell und Seriennummer sind eigene Felder, beide durchsuchbar. Eine Druckfarm mit zwanzig gleichen Geräten erkennt ihres an der Nummer, und eine Nachbesserung ist in Sekunden gefunden.

Annahmeformular: Modell, Seriennummer, Fehler, Zustand und Zubehör
Annahmeformular: Modell, Seriennummer, Fehler, Zustand und Zubehör

Kalibrierung, die man wiederfindet

Fast jede 3D-Drucker-Reparatur endet mit Einstellarbeit: Z-Offset, PID für Hotend und Bett, E-Steps, Riemenspannung, Firmware-Version. Tragen Sie diese Werte ins Arbeitsprotokoll des Auftrags ein, zusammen mit dem, was gemacht wurde: «Thermistor und Heizpatrone getauscht, PID neu kalibriert, Z-Offset −1,42, Firmware aktualisiert». Kommt der Drucker wieder, bekommt er die Reparaturart «Nachbesserung», die Seriennummer führt zum früheren Auftrag, und man sieht, was getauscht wurde und mit welchen Werten er die Werkstatt verließ.

Die Status sind ein Verzeichnis, das Sie selbst pflegen. Legen Sie eigene mit eigener Farbe an — etwa «Testdruck» für den Drucker, der vor der Ausgabe ein Prüfmodell druckt, oder «Probeschnitt» für den Plotter —, und die Antwort auf «was macht mein Drucker?» steht direkt in der Auftragsliste.

Auftragshistorie: Arbeitsprotokoll, Kostenvoranschlag, Antwort des Kunden, Statuswechsel
Auftragshistorie: Arbeitsprotokoll, Kostenvoranschlag, Antwort des Kunden, Statuswechsel

Termine für Kunden, bei denen der Drucker produziert

Für eine Druckfarm oder einen Werbetechnik-Betrieb kostet jeder Tag Stillstand Geld. Jeder Auftrag hat einen zugesagten Termin: Ist er vorbei, wird die Zeile rot, und der Filter «überfällig» sammelt diese Aufträge in einer Liste. «Dringend» sieht man sofort, die Kachel über der Liste zeigt, wie viele dringende es gerade gibt. Wird der Termin verschoben, bleibt das in der Auftragshistorie.

Auftragsliste: Status in Farbe, Überfälliges in Rot, Kacheln «dringend» und «unbezahlt»
Auftragsliste: Status in Farbe, Überfälliges in Rot, Kacheln «dringend» und «unbezahlt»

Druckkopf, Mainboard, LCD: erst der Kostenvoranschlag

Eine Düse oder ein Riemen kostet wenig. Ein Druckkopf für den Großformatdrucker, ein Mainboard oder das LCD eines Resin-Druckers dagegen werfen die Frage auf: reparieren oder neu kaufen? Also: Fehlersuche, Befund ins Arbeitsprotokoll, dann der Kostenvoranschlag zeilenweise — aus dem Leistungsverzeichnis oder aus dem Lager, mit Menge und Preis. Per Knopf geht er per E-Mail oder Telegram an den Kunden. Der öffnet den Link, sieht jede Zeile und die Summe und klickt «Einverstanden» oder «Ablehnen». Antwort und Datum stehen in der Auftragshistorie. Taucht beim Zerlegen noch etwas auf, kommt eine neue Zeile dazu und eine neue Freigabe.

Lohnt sich die Reparatur für den Kunden nicht, schließt «Reparatur abgelehnt» den Auftrag; ist nichts mehr zu retten, «Nicht reparierbar». Berechnen Sie die Fehlersuche, hinterlegen Sie für die Geräteart einen Diagnosepreis — er steht vom ersten Tag an im Auftrag.

Düsen, Thermistoren, Riemen und Messer im Lager

Eine 3D-Drucker-Werkstatt braucht immer wieder dieselben Teile: Düsen in mehreren Größen und Materialien, Thermistoren, Heizpatronen, Heatbreaks, PTFE-Schläuche, Riemen und Pulleys, Lager, Schrittmotortreiber, Lüfter, Druckplatten, FEP-Folie für Resin-Wannen; für Plotter Messer, Schneidleiste, Andruckrollen, Dämpfer. Das Lager ist ein Bewegungsjournal: Zugang mit Einkaufspreis und Lieferant, Verbrauch im Auftrag als Zeile des Kostenvoranschlags, Rückgabe, Inventur. Ein Teil, das aus dem Bestand in den Kostenvoranschlag kommt, senkt den Bestand selbst.

Bestandsmengen sind ganze Zahlen; Düsen 0,4 mm, 0,6 mm und gehärtete führt man daher am besten als eigene Positionen, jede mit eigenem Mindestbestand. Die Kachel «geht zur Neige» meldet, wann nachbestellt werden sollte — bevor ein Farm-Drucker wegen einer einzigen Düse steht. Ein Board oder einen Kopf für ein bestimmtes Modell bestellen Sie aus dem Auftrag: Die Teilebestellung geht per E-Mail an den Lieferanten, der Auftrag steht auf «Warten auf Ersatzteile». Mehr unter Ersatzteilverwaltung.

Lager: Bestand, Einkaufs- und Verkaufspreis, Positionen, die zur Neige gehen
Lager: Bestand, Einkaufs- und Verkaufspreis, Positionen, die zur Neige gehen

Druckfarmen, Schulen, FabLabs, Werbetechnik

Kunden haben ein Feld «Firma»: Druckfarm, Schule oder Werbetechnik-Betrieb sind ein Kunde, egal wie viele verschiedene Leute die Geräte bringen. Die Kundenkarte zeigt alle Aufträge, die Summe und den offenen Betrag über alle unbezahlten Aufträge. Fünf gleiche Drucker? Den ersten Auftrag vollständig anlegen, die übrigen kopieren und jeweils die eigene Seriennummer eintragen. Mehr unter Kundendatenbank für den Reparaturservice.

Pro Auftrag sind mehrere Zahlungen möglich — eine Anzahlung bei der Bestellung des Druckkopfs, der Rest bei Abholung oder später per Überweisung. Das Programm zeigt den offenen Betrag, der Filter «unbezahlt» sammelt ausgegebene, aber nicht bezahlte Aufträge. Das Feld «Empfehlungen» ist für Hinweise an den Kunden: «Filament vor dem Druck trocknen», «abrasives Filament nur mit gehärteter Düse», «Schneidleiste monatlich reinigen». Es steht auf dem Arbeitsnachweis zusammen mit den Positionen, dem Arbeitsprotokoll und dem zu zahlenden Betrag. Mehr unter Arbeitsnachweis.

Fertig — und es steht noch bei Ihnen

Ist die Reparatur fertig, bekommt der Kunde eine E-Mail oder eine Telegram-Nachricht (Anmeldung per QR-Code auf dem Auftragsschein). Bei jedem fertigen Gerät steht, wie viele Tage es schon wartet, und wenn die kostenlose Lagerfrist aus Ihren Einstellungen abgelaufen ist, wird der Zähler rot. Ein Drucker mit großem Bauraum oder ein 1,6-Meter-Plotter ist nichts, was man monatelang lagern möchte. Mehr unter Kundenbenachrichtigungen.

Was mit Geräten geschehen darf, die nie abgeholt werden, hängt vom Land und von dem ab, was bei der Annahme vereinbart wurde. Halten Sie Ihre Lagerbedingungen auf dem Auftragsschein fest und klären Sie die Einzelheiten mit einem Anwalt. Das hier ist keine Rechtsberatung.

Reparieren Sie auch Bürodrucker und Multifunktionsgeräte oder befüllen Tonerkartuschen, gibt es dazu eine eigene Seite: Druckerreparatur.

Was Reparaturen ungefähr kosten

Nur zur Orientierung — Preise hängen von Region, Modell und Teilen ab: Fehlersuche 35–80 €, Düse reinigen oder tauschen 25–60 € zuzüglich Düse, Hotend-Reparatur mit neuem Thermistor oder Heizpatrone 45–130 €, Treiber oder Board instand setzen 70–220 €, komplette Wartung mit Kalibrierung 90–240 €, FEP-Folie beim Resin-Drucker tauschen 35–80 €, Schneideplotter einstellen mit neuem Messer 35–110 €, Druckkopfreinigung beim Großformatdrucker 90–280 €, Druckkopftausch ab 450 € bis 3.300 € und mehr samt Teil. Ihre eigenen Preise legen Sie selbst fest — pro Geräteart und als Zeilen im Kostenvoranschlag.

Was das Programm nicht kann

  • Fotos, Videos und Dateien am Auftrag — keine Bilder von Fehldrucken, keine Modelle oder G-Code; speichern Sie sie selbst;
  • Verbindung zu den Druckern selbst — es überwacht sie nicht und steuert keinen Druck;
  • SMS, eine App, Online-Zahlung durch den Kunden;
  • Anbindung an Lieferanten und Barcodes.

Was es kostet

Ein Preis für die ganze Werkstatt — ohne Aufschlag für Mitarbeiter oder Filialen.

Monatlich

20 €

Zahlung jeden Monat, jederzeit kündbar.

Anpassungen

20 €pro Stunde

Änderungen für Ihren Arbeitsablauf — stundenweise nach Absprache.

Fertige Software reicht nicht — eigene Formulare, Rollen, Berichte oder Abläufe? Wir bauen ein Programm für Sie. So funktioniert es

Ausprobieren ohne Registrierung können Sie in der Demo: Nehmen Sie einen Drucker mit Druckplatte und Spule an, beschreiben Sie den Druckfehler und schicken Sie den Kostenvoranschlag an den Kunden.

Kurz gesagt

  • Druckfehler in Worten des Kunden und das ganze Zubehör auf dem unterschriebenen Auftragsschein.
  • Kalibrierwerte und Firmware im Arbeitsprotokoll; Nachbesserungen über die Seriennummer.
  • Kostenvoranschlag zur Freigabe per Link, bevor Kopf oder Board bestellt werden.
  • Düsen, Thermistoren, Riemen und Messer im Lager mit Mindestbestand.
  • Druckfarmen, Schulen und Werbetechnik: Firmenfeld, kopierte Aufträge, offene Beträge, Anzahlungen, Arbeitsnachweis.
  • Zugesagte Termine, «dringend» und Zähler «wartet seit».
  • 20 € im Monat für die ganze Werkstatt.

Sehen Sie sich an, wie es funktioniert

Die Demo ist offen — schauen Sie hinein und probieren Sie es aus. Fragen gern per E-Mail, Telegram oder über das Formular.