Software für Elektromotorenreparatur und Motorenwicklerei
Für Wickelwerkstätten und Elektromaschinenbauer: Befundung und Kostenvoranschlag vor dem Neuwickeln, Wickeldaten im Arbeitsprotokoll und durchsuchbar, Kupferlackdraht und Lager im Bestand, Historie jedes Motors über die Seriennummer.

ServiceCenterSoft ist ein Programm zur Reparaturverwaltung für kleine Motorenwicklereien und Elektromaschinenbau-Werkstätten: Drehstrom- und Wechselstrommotoren aus Maschinen und Lüftern, Tauch- und Umwälzpumpen, Generatoren, Lichtmaschinen und Anlasser. Pro Auftrag ein Datensatz: Typenschild, Befund, freigegebener Kostenvoranschlag, Wickeldaten, eingebaute Lager und die ganze Geschichte des Motors. Es läuft im Browser — am Werkstatt-PC und auf dem Handy.
Für wen das gedacht ist
Viele Wickelwerkstätten sind klein: ein Meisterbetrieb mit zwei, drei Leuten, Wickelmaschine, Trockenofen und ein Regal voller Motoren. Die Kundschaft ist gemischt — der Hausbesitzer mit der Brunnenpumpe, der Heizungsbauer mit einer festsitzenden Umwälzpumpe, die Kfz-Werkstatt mit Anlassern und Lichtmaschinen, und Industriekunden wie Sägewerk, Landwirtschaftsbetrieb oder Stadtwerke, die mehrere Motoren bringen und auf Rechnung zahlen.
Wo es typischerweise hakt:
- ein vor einem Jahr neu gewickelter Motor ist wieder da — Drahtdurchmesser und Windungszahl weiß keiner mehr;
- die Wickeldaten standen auf einem Zettel an der Maschine, und der Zettel ist weg;
- der Motor ist gewickelt, und der Kunde sagt, diesem Preis habe er nie zugestimmt;
- der Kupferlackdraht geht aus, wenn vier Motoren auf das Wickeln warten;
- der Instandhalter eines Betriebs ruft zum dritten Mal an und fragt nach dem Stand.
Annahme: Typenschild und Zubehör
Jeder Auftrag hat Geräteart, Marke, Modell und Seriennummer. Ins Modellfeld passt das Typenschild — «IE3, 4 kW, 1450 min⁻¹, Baugröße 112M, B3» —, ins Seriennummernfeld die Fabriknummer oder, wenn das Schild unleserlich ist, die Inventarnummer des Kunden. Beide Felder sind durchsuchbar; beim nächsten Mal ist der Motor in Sekunden gefunden.
«Zustand» und «Zubehör» werden im Beisein des Kunden ausgefüllt: Riemenscheibe und Passfeder, Klemmkastendeckel, Lüfterrad, Betriebskondensator beim Wechselstrommotor, Kabellänge bei der Tauchpumpe. Das steht auf dem Auftragsschein, den der Kunde unterschreibt — die Frage «wo ist meine Riemenscheibe?» ist damit bei der Ausgabe erledigt.

Fünf gleiche Motoren aus einem Betrieb? Den ersten Auftrag vollständig anlegen, die übrigen kopieren und jeweils die eigene Nummer eintragen.
Befundung und Kostenvoranschlag — bevor die alte Wicklung herauskommt
Neuwickeln ist viel Arbeit und viel Kupfer. Die Zustimmung des Kunden braucht es deshalb, bevor die Spulen aufgeschnitten werden. Nach der Befundung schreibt der Techniker ins Arbeitsprotokoll, was er gefunden hat: «Windungsschluss Phase W, Lager laufen rau, Lagersitz im A-Lagerschild ausgeschlagen». Der Auftrag wechselt auf «Warten auf Freigabe», und alle Motoren, die auf eine Antwort warten, stehen in der Liste.
Der Kostenvoranschlag entsteht zeilenweise — Neuwicklung, Lagerwechsel, Lagersitz aufbuchsen, Teile aus dem Lager — mit Menge und Preis. Per Knopf geht er per E-Mail oder Telegram an den Kunden. Der Kunde öffnet den Link, sieht jede Zeile und die Summe und klickt «Einverstanden» oder «Ablehnen». Antwort und Datum stehen in der Auftragshistorie — ein Streit über den Preis bei der Ausgabe entfällt.
Lohnt sich die Reparatur gegenüber einem Neumotor nicht, schließen «Reparatur abgelehnt» oder «Nicht reparierbar» den Auftrag. Wenn Sie die Befundung berechnen, hinterlegen Sie für die Geräteart einen Diagnosepreis — er steht vom ersten Tag an im Auftrag.

Wickeldaten — im Arbeitsprotokoll und auffindbar
Eigene Felder für Draht, Windungen oder Schritt gibt es nicht, und Wickelschemata zeichnet das Programm nicht. Es gibt aber zu jedem Auftrag ein Arbeitsprotokoll — und dort gehören die Wickeldaten hin: Drahtdurchmesser und Lackklasse, Parallelleiter, Windungen pro Spule, Nutenzahl, Spulenschritt, Schaltung, Gewicht des ausgebauten Kupfers, Isolationswiderstand nach dem Tränken. Zum Beispiel: «CuL 0,90 mm, 2 parallel, 41 Wdg., 36 Nuten, Schritt 1–8, Dreieck, 2,8 kg Cu, Riso 800 MΩ».
Die erweiterte Suche hat den Modus «Text»: Er durchsucht Fehlerbeschreibung, Notizen, Empfehlungen, Arbeitsprotokoll und Kommentare. Wer «0,90 mm» oder «112M» eingibt, sieht alle Motoren, bei denen das vorkam. So entsteht ein eigenes Wickeldaten-Archiv nebenbei, aus der täglichen Arbeit.
Kupferlackdraht, Lager und Dichtungen im Bestand
Das Lager ist ein Bewegungsjournal: Zugang mit Einkaufspreis und Lieferant, Verbrauch im Auftrag als Zeile des Kostenvoranschlags, Rückgabe, Inventur. Ein Wälzlager, das aus dem Bestand in den Kostenvoranschlag kommt, senkt den Bestand selbst, und die Einstandskosten der Zeile erscheinen in den Auswertungen.
Bestandsmengen sind ganze Zahlen. Lager, Wellendichtringe, Kondensatoren und Gleitringdichtungen zählt man in Stück; Kupferlackdraht führt man am besten in Gramm oder nach Spulen und notiert das genaue Gewicht pro Motor im Arbeitsprotokoll. Für jede Position lässt sich ein Mindestbestand festlegen; die Kachel «geht zur Neige» meldet, wann nachbestellt werden sollte. Mehr unter Ersatzteilverwaltung.

Ein seltenes Lager oder die Gleitringdichtung einer Pumpe bestellen Sie für den konkreten Auftrag: Die Teilebestellung entsteht aus dem Auftrag und geht per E-Mail an den Lieferanten, der Auftrag steht auf «Warten auf Ersatzteile».
Lange Durchlaufzeit, klarer Stand
Zerlegen, Entwickeln, Wickeln, Einziehen, Tränken, Trocknen, Montieren, Prüfen — ein Motor ist Tage in der Werkstatt, mit Teilen auch Wochen. Jeder Auftrag hat einen zugesagten Termin: Ist er vorbei, wird die Zeile rot, der Filter «überfällig» sammelt diese Aufträge, und «dringend» sieht man sofort. Terminverschiebungen bleiben in der Historie.
Die Status sind ein Verzeichnis, das Sie selbst pflegen. Eigene wie «In Wicklung» oder «Tränken und Trocknen» mit eigener Farbe — und die Antwort auf die Frage nach dem Stand steht direkt in der Auftragsliste.
Ist der Motor fertig, bekommt der Kunde eine E-Mail oder eine Telegram-Nachricht (Anmeldung per QR-Code auf dem Auftragsschein), und bei jedem fertigen Motor steht, wie viele Tage er schon wartet. Mehr unter Kundenbenachrichtigungen.
Derselbe Motor kommt wieder
Die Brunnenpumpe hat wieder Sand gezogen, der Maschinenmotor ist wieder heiß gelaufen. Die Suche nach Serien- oder Inventarnummer zeigt alle früheren Aufträge: wann er da war, was gemacht wurde, welche Lager eingebaut wurden, was empfohlen wurde. Für solche Fälle gibt es bei den Reparaturarten von Anfang an «Nachbesserung».
Das Feld «Empfehlungen» richtet sich an den Kunden: «Trockenlaufschutz nachrüsten», «Phasensymmetrie prüfen», «nicht ohne Lüfterrad betreiben». Es steht auf dem Arbeitsnachweis und bleibt in der Historie — kommt der Motor mit demselben Problem zurück, ist der Hinweis dokumentiert.
Betriebe und Privatkunden
Kunden haben ein Feld «Firma»: Motoren aus demselben Betrieb bringen verschiedene Leute, der Kunde ist aber einer, und der Firmenname steht auf Auftragsschein und Arbeitsnachweis. Pro Auftrag sind mehrere Zahlungen möglich — eine Anzahlung für das Kupfer bei der Annahme, der Rest bei Abholung oder später per Überweisung. Das Programm zeigt den offenen Betrag, und der Filter «unbezahlt» sammelt ausgegebene, aber nicht bezahlte Aufträge. Der Arbeitsnachweis enthält die Positionen des Kostenvoranschlags, das Arbeitsprotokoll, die Empfehlungen und den zu zahlenden Betrag. Mehr unter Arbeitsnachweis.
Reparieren Sie auch Handwerkzeuge — Kohlebürsten, Anker, Winkelschleifer —, gibt es dazu eine eigene Seite: Werkzeugreparatur.
Zu Prüfungen nach der Reparatur
Das Programm verwaltet Reparaturen, es ist kein Prüfprotokoll-System. Isolationswiderstand oder Leerlaufstrom lassen sich im Arbeitsprotokoll notieren, ein eigenes Prüfprotokoll-Formular gibt es nicht. Welche Prüfungen und Nachweise nach der Instandsetzung elektrischer Betriebsmittel nötig sind, hängt vom Land und vom Einsatzort des Motors ab — fragen Sie eine Fachstelle. Das hier ist keine Rechtsberatung.
Was Reparaturen ungefähr kosten
Nur zur Orientierung — Preise hängen von Region, Kupferpreis und Zustand des Motors ab: Lagerwechsel 70–220 €, Neuwicklung eines Drehstrommotors bis 3 kW 220–500 €, 5–15 kW 500–1.500 €, Neuwicklung einer Tauchpumpe 280–750 €, Reparatur einer Umwälzpumpe 80–280 €, Anlasser oder Lichtmaschine 90–280 €. Ihre eigenen Preise legen Sie selbst fest — pro Geräteart und als Zeilen im Kostenvoranschlag.
Was das Programm nicht kann
- eigene Felder oder Schemata für Wickeldaten, Wicklungsberechnung, Prüfprotokolle — Wickeldaten sind Text im Arbeitsprotokoll;
- Bestände mit Nachkommastellen — Kupfer in Gramm oder Spulen;
- Fotos und Dateien am Auftrag, SMS, eine App, Online-Zahlung durch den Kunden;
- Anbindung an Lieferantenkataloge.
Was es kostet
Ein Preis für die ganze Werkstatt — ohne Aufschlag für Mitarbeiter oder Filialen.
Monatlich
Zahlung jeden Monat, jederzeit kündbar.
Jährlich
Günstiger als monatlich. Rechnung oder Kartenzahlung.
Anpassungen
Änderungen für Ihren Arbeitsablauf — stundenweise nach Absprache.
Fertige Software reicht nicht — eigene Formulare, Rollen, Berichte oder Abläufe? Wir bauen ein Programm für Sie. So funktioniert es
Ausprobieren ohne Registrierung können Sie in der Demo: Nehmen Sie einen Motor an, tragen Sie Wickeldaten ins Arbeitsprotokoll ein und finden Sie sie mit der erweiterten Suche wieder.

Wir sind mit der Zusammenarbeit mit servicecentersoft.com sehr zufrieden: Alle unsere Wünsche wurden umgesetzt, obwohl unsere Anfrage speziell war, denn es geht um Medizinprodukte. Alles wurde sehr präzise und im vereinbarten Zeitrahmen erledigt. Vielen Dank für die Zusammenarbeit — wir arbeiten weiter zusammen.

Ich habe die Demo von ServiceCenterSoft ausprobiert — der Eindruck ist positiv. Das Programm ist einfach und verständlich und hat trotzdem alles, was man für die Arbeit braucht: Kunden, Reparaturen, Geräte, Ersatzteile, Status und Statistik.
Besonders gefallen haben mir das dunkle Design und die responsive Oberfläche — vom Handy aus lässt es sich ganz bequem arbeiten. Ein weiteres Plus ist die schnelle Suche, die schon während der Eingabe funktioniert, sodass man nicht jedes Mal auf eine eigene „Suchen"-Schaltfläche drücken muss.
Man merkt, dass das Programm gezielt für Servicecenter entwickelt wurde und nicht einfach ein gewöhnliches CRM ist, das man an das Reparaturgeschäft angepasst hat. Die Oberfläche kommt ohne überflüssigen Schnickschnack aus, alles ist logisch und auf den Punkt.
Ein gutes, praktisches Werkzeug für den Alltag eines Servicecenters.

Mir hat gefallen, dass man das Programm 14 Tage kostenlos testen kann und dass auf meine Sonderwünsche eingegangen wird — alles wird genau auf meine Bedürfnisse eingestellt.
Auch die Bezahlung ist gut gelöst. Die monatliche Gebühr lässt sich einfach online per Karte bezahlen — im Grunde genauso wie ein normales Spotify-Abo oder ein anderer Dienst. Man muss keine separaten Verträge abschließen und keine Rechnungen von Hand bezahlen.
Dabei gibt es keine spürbaren Einschränkungen bei der Anzahl der Mitarbeiter. Ein Servicecenter ist ein Konto, und darin kann man die Arbeit der Techniker organisieren und mehrere Filialen führen.
Für mich ist das viel bequemer als Tarife, bei denen man für jeden einzelnen Nutzer zahlen oder ständig zählen muss, wie viele Mitarbeiter heute arbeiten.

Mein Geschäft ist ziemlich speziell, deshalb reichte der Standardfunktionsumfang des Programms nicht aus — ich brauchte eigene Eingabefelder, eigene Sortieroptionen und eine Suche nach zusätzlichen Parametern. Außerdem mussten das Leistungsprotokoll und der gedruckte Reparaturschein etwas an unsere Besonderheiten angepasst werden.
Ich habe mich an den technischen Support gewandt. Ehrlich gesagt hatte ich erwartet, dass solche Änderungen viel Zeit in Anspruch nehmen, aber alles war buchstäblich innerhalb eines Tages erledigt. Die Mitarbeiter haben schnell verstanden, was wir genau brauchen, eine passende Lösung vorgeschlagen und alles sauber umgesetzt.
Besonders hervorheben möchte ich den Support: Die Antworten sind sachlich, ohne unnötige Bürokratie, und man bekommt wirklich Hilfe, statt nur auf die Dokumentation verwiesen zu werden.
Für mich ist das ein großer Pluspunkt des Programms: Es wird nicht einfach „so wie es ist" verkauft, sondern lässt sich an die tatsächlichen Arbeitsabläufe anpassen. Danke an das Team für die schnelle Reaktion und den fairen Umgang mit dem Kunden.
Klare Empfehlung!
Kurz gesagt
- Typenschild, Seriennummer und Zubehör auf dem unterschriebenen Auftragsschein.
- Kostenvoranschlag zur Freigabe per Link — bevor die alte Wicklung herauskommt.
- Wickeldaten im Arbeitsprotokoll, wiederzufinden über die Textsuche.
- Kupferlackdraht und Lager im Bestand mit Mindestmengen.
- Zugesagte Termine, eigene Status, Historie jedes Motors über die Nummer.
- Firmenkunden, Anzahlung und mehrere Zahlungen, Arbeitsnachweis.
- 20 € im Monat für die ganze Werkstatt.
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